Kamerunische und Westafrikanische Küche neu interpretiert
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Meine letzte Publikation über ein Rezept liegt zeitlich bereits eine Weile zurück, da ich mir die letzten Wochen vor dem Jahresende die Zeit genommen habe, über ein paar wichtige Gewürze der kamerunischen Küche zu schreiben. Dies hat mir sehr viel Spaß und Freude bereite. Ich habe mich auch riesig über die zahlreichen Feedbacks darüber gefreut, welche ich bislang von Euch lesen durfte.

Nun ist es doch endlich wieder einmal an der Zeit, ein neues Rezept zu veröffentlichen. Offen gestanden fiel es mir dieses Mal wirklich sehr schwer, ein Gericht bzw. ein Rezept zu finden, über welches ich zuerst schreiben soll. Dann fiel mir jedoch plötzlich ein, dass ich viele Fragen über Fufu erhalten habe, nachdem ich diese Woche folgendes Video auf meiner Insta veröffentlicht habe. Dadurch fiel die Entscheidung auf Fufu


Trendfood Fufu?

Fufu brauche ich eigentlich gar nicht mehr groß vorzustellen bei all diesen Posts und Videos, die überall in der Social Media kursieren. Fufu ist seit letztes Jahr als Trend Beilage schlechthin geworden. Wo man hinschaut: Insta, Tiktok, YouTube… überall findet man Beiträge über Fufu. Diesen Trend kann ich verstehen, denn wer einmal Fufu probiert hat, will es immer wieder einmal genießen. Das Gute an Fufu ist, dass man es aus verschiedenen Lebensmitteln zubereiten kann. Aus Plantains, aus Knollen wie Maniok oder Yams oder auch aus dem Mehl von Mais, Maniok oder Weizengries. Es gibt sogar die Möglichkeit, verschiedene Zutaten bzw. Mehle miteinander zu vermischen. Es ist hier wirklich vieles möglich.

Ich habe bisher mein Fufu aka Couscous entweder aus Maismehl oder aus Hartweizengries gemacht. Der Geschmack des ersten war mir dabei manchmal zu intensiv und des zweiten zu lasch. Dann kam mir die Idee, einer Mischung von beiden zu versuchen. Dabei mischte ich Maismehl und Hartweizengries jeweils zur Hälfte. Der Geschmack war perfekt und seitdem bereite ich mein Couscous aka Fufu aus Maismehl aus dieser Weise. Die Zubereitung bleibt jedoch die gleiche wie sonst.


Couscous de Mais

Zubereitungszeit 15 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten
Couscous de Mais

Zutaten

  • 500 g Maismehl (oder Hartweizengrieß)
  • 50 g Maniokmehl (oder 1 EL Kartoffelmehl)
  • ca. 500 ml Wasser

Anleitungen 

Zubereitung ohne Maniokmehl

  • Das Wasser zum Kochen bringen
  • Das Herd auf mittlerer Stufe runterdrehen
  • Maismehl langsam ins Wasser geben und dabei mit einem Schaumschläger gleichmäßig rühren, damit sich kein Klumpen formt, bis ein glatten Teig entsteht
  • Mit einem Holz Kochlöffel weiter rühren.
  • Das Kartoffelmehl in etwa 20 ml Wasser auflösen und zum Brei dazu geben
  • Noch weitere 3 Minuten rühren bis die gewünschte Konsistenz entsteht
  • Mithilfe einer Kelle aus dem Topf nehmen und in einer Müsli schale Faust große Kugel formen

Zubereitung mit Maniokmehl

  • Mais- und Maniokmehl trocken gut miteinander vermischen
  • Das Wasser zum Kochen bringen
  • Das Herd auf mittlerer Stufe runterdrehen
  • Die Mehlmischung langsam ins Wasser geben und dabei mit einem Schläger gleichmäßig rühren, damit sich kein Klumpen formt, bis ein glatten Teig/Brei entsteht
  • Mit einem Holz Kochlöffel weiter rühren bis die gewünschte Konsistenz entsteht
  • ca. 100ml Wasser zugeben, zudecken und ca. 3-5 Minuten köcheln lassen
  • Danach noch gut vermengen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist
  • Mithilfe einer Kelle aus dem Topf nehmen und in einer Müsli schale Faust große Kugel formen

Notizen

Das wird heiß serviert zu : Okra Sauce, Spinat,  Gari, und, und, und…
Bon appétit! 
Fadi♥
 
Gericht: Beilage
Land & Region: Afrikanisch, Kamerunisch, Westafrikanisch
Keyword: afrikanisch, Afrikanische Küche, afrikanisches Essen, Fufu, Kamerunische Küche, Westafrikanische Küche

Beim Genießen von Fufu ist die richtige Sauce sehr wichtig. Bei mir gibt es Fufu (alle Sorten) oft mit Blattgemüsesorten wie Njapche oder sautierten Blattspinat oder manchmal Ndolé aber keine kommt an Okrasauce ran.

Griesfufu

Diese Kombi ist einfach Wahnsinn! Falls Ihr noch nicht im Genuss gekommen seid, kann ich es nur wärmsten empfehlen.


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